Elite Dangerous: Programmierfehler und Bugs im Spiel

Im Spiel Elite Dangerous sollen Programmierfehler und Bugs sein. Eine Spielergruppe hat diese Programmfehler Ausgenutzt und sich in fremde Welten geschlichen und sich Macht angeeignet.

Bei Elite: Dangerous handelt es sich um ein im Jahr 2014 erschienenes Science-Fiction-Computerspiel.

Die Weltraumsimulation Elite Dangerous war geplant als kompliziertes Spiel. Bereits in den Ursprüngen wurde es als komplex angelegt und gibt Spielern nur äußerst wenige Informationen an die Hand, um sich in der im realistisch nachgebildeten Galaxis zurechtzufinden. Viele Spieler nutzen deswegen Webdienste von Community-Entwicklern, die etwa Sternensysteme und Raumstationen um sich besser zurecht zu finden.

Am Samstag sollte bei Elite ein Event stattfinden, das Einfluss auf die Geschichte des Universums nehmen würde. Denn die Geschichte des SF-MMORPGs wird auch in Romanen weitergesponnen.

Der Science-Fiction Autor Drew Wagar kontrollierte am Samstag einen NPCs namens Salomé. Die sollte geschützt werden. Der Ausgang dieses Events wird in einem künftigen Roman im Elite-Universum dann eine Rolle spielen.

Das Spiel wurde durch eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne vom 6. November 2012 bis zum 5. Januar 2013 finanziert, die rund 1,5 Millionen britische Pfund einbrachte. Im Dezember 2013 wurde die spielbare Alphaversion, im Mai 2014 die Betaversion für die Kickstarter-Kampagne freigegeben. Bis Dezember 2014 wurde an der Fehlerbeseitigung und der Implementierung von Feedbackmeldungen durch die Testspieler gearbeitet. Am 16. Dezember 2014 wurde das fertige Spiel als Download auf der offiziellen Website veröffentlicht.

Braben zufolge soll es im Laufe der Zeit auch zusätzliche Erweiterungen geben. Unter anderem erwähnte Braben während der Kickstarterkampagne in einem Video, dass es später auch möglich sein soll auf Planeten zu landen. Diese Idee wurde dann im Dezember 2015 mit Elite Dangerous: Horizons in die Tat umgesetzt. Eine Version für das Betriebssystem OS X wurde im Mai 2015 fertiggestellt. Für die Xbox One ist das Spiel seit dem 16. Juni 2015 erhältlich.

 

Das Magazin Arstechnica berichtet, das sich beim Community-Event abzeichnete, dass eine Gruppe namens „Premonition Allied Coalition“ (PAC) die Hauptrolle spielen würde. Sie wollten Salomé und weitere von Spielern kontrollierte VIPs beschützen. Die Gruppe umfasst mehr als 3000 Spieler in einer Galaxy im Spiel.

Im Internet finden sich Schilderungen, Spieler sagen, die Gruppe „PAC“ fiel in eine Art Machtrausch. Sie erklärten alle im System, die nicht zu der PAC Gruppe gehören, für feindlich und eröffneten das Feuer auf sie. Russische Gamer wurden aus dem Chat-Server geworfen unter dem Verdacht gestellt, Spione einer „Anti-Salomé“-Fraktion zu sein.

 

Offenbar haben sich Mitglieder der Smiling Dog Crew als eine Art „trojanisches Pferd“ der PAC angeschlossen, haben so ihren genauen Standort erfahren und sie letztlich ausgeschaltet. Der Todesschuss soll von einem Spieler namens „Harry Potter“ abgefeuert worden sein.

Der Spieler Potter ist kein Unbekannter im Spiel Elite: Dangerous. Der hat schon einiges auf dem Kerbholz und soll ein richtig guter Spieler sein. Er gilt im Game als Noob-Jäger und hat zahlreiche Handelsschiffe auf dem Gewissen und soll während eines Charity-Streams auf Twitch Leute ausgeschaltet haben. Die Gruppe bezeichnet sich selbst als „Internet Soziopathen, wie sie im Interview mit Eurogamer sagen.“

Autor Wagar muss jetzt damit leben, dass Salomé von einem Spieler namens „Harry Potter“ getötet wurde, und das in seine Geschichte einbauen. Wagar hat mit dem Tod von Salomé gerechnet, wenn er auch gehofft hat, dass sie durchkommt. Immerhin hat er eine Rede für sie geschrieben und vorbereitet.

Die wird er nun nicht mehr halten können.

Programmierfehler und Bugs im Spiel

Durch die explizite Ausnutzung von Spielmechanismus-Fehlern und Bugs hat die Gruppe viel Macht im Spiel übernommen und so einige Spieler auf dem Kerbholz.  SO war es ihnen angeblich möglich,  PAC  als das „Aushängeschild“ der Verteidigung dargestellt zu haben. In Wirklichkeit hätten andere Gruppen die Verteidigung übernommen, als „Leibgarde von Salomé“ und PAC hätte damit nichts zu tun.

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