Open Source Satellit ist im Weltall

Der erste komplett auf Open Source Technologie programmierte Satellite ist im Weltall. Die Software und Bauanleitung ist auf Github zum Download verfügbar.

Die Software steht auf Github zur Verfügung und kann weiterentwickelt, oder aber ein eigener Satellit gebaut werden.

Open Source hat viele Ursprünge und Vorläufer, beispielsweise die Do-it-yourself-Bewegung, die Hacker-Bewegung der 1960/70er und die Freie-Software-Bewegung der 1980er Jahre, die der unmittelbare Vorläufer wurde.

Beeinflusst durch den 1997 publizierten Essay Die Kathedrale und der Basar von Eric S. Raymond, entschied Netscape im Jahr 1998 angesichts der wachsenden Dominanz von Microsoft am Browser-Markt, den Quelltext des wirtschaftlich nicht mehr verwertbaren Netscape Navigators freizugeben (aus dieser Freigabe entstand später das Mozilla-Projekt).

In der vergangenen Woche wurde offiziell der erste Open-Source-Satellit in den Weltraum gebracht. Die so genannte Libre Space Foundation, die Organisation die hinter dem Open Source Satelliten steckt, hat es geschaft den ersten Open Source Satletien in den Weltraum zu schießen. Die Libre Space hat dabei die Hardware für den Satelliten selbst entwickelt, und die Software wurde von der Gemeinschaft programmiert.

Der Open Source Cube Satellit, hört auf den Namen UPSat und wurde an der Internationale Raumstation am Orbital ATK gestartet. Das Chassis, die Firmware und die Software des Satelliten sind komplett Open Source und das beste ist, die Software ist sogar auf GitHub verfügbar. Der vollständige Artikel auf Hackaday.com enthält Hinweise, wie man den Satelliten selbst mit der Open Source SatNOGS Bodenstation verfolgen kann.

Orbital ATK ist ein US-amerikanisches Raumfahrt-, Rüstungs- und Luftfahrtunternehmen mit Sitz in Dulles, Virginia das 2015 aus der Fusion der Orbital Sciences Corporation und der ATK Aerospace and Defense, der Rüstungssparte von Alliant Techsystems hervorgegangen ist. In wie weit das Projekt demnach für Militärische zwecke eingesetzt wird, ist nicht bekannt.

 

Das operative Geschäft ist in drei Bereiche gegliedert

Sicherheit ist die Achillesferse des  Internet der Dinge. Der Mangel an gemeinsamen IoT-Entwicklungsstandards ist Teil dieses Problems. Deshalb hat die Linux Foundation, zusammen mit 50 Unternehmen, eine gemeinsame Lösung angekündigt. die sich dem Problem, betreffend die IOT Sicherheit beschäftigen. Dabei hat die EdgeX Foundry angekündigt, das die Gruppe ein gemeinsames offenes Framework für das IoT Edge Computing entwickeln möchte, das ein Ökosystem mit interoperablen Komponenten umfasst.

EdgeX Foundry ist laut der Ankündigung der Linux Foundation ein Open-Source-Projekt, an dem zahlreiche Firmen zusammenarbeiten. Ziel ist es, ein offenes Framework für das Internet der Dinge und ein Angebot an wiederverwendbaren, interoperablen Komponenten zu entwickeln. Durch die Vereinheitlichung der Softwarebasis soll der Einsatz des Internets der Dinge in Unternehmen und Produktionsbetrieben verstärkt werden.

Dell setzt EdgeX Foundry mit seiner frühen Bühnen-FUSE-Quellcode-Basis unter Apache 2.0 ein. FUSE bildet eine Ebene, die zwischen den vielen verschiedenen Messaging-Protokollen sitzt, die von den heutigen Sensornetzwerken und den Cloud- und Server-Layern genutzt werden . „

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